What's new?

Boote..

Hallo!
Ich „wohne“ jetzt schon seit fast zwei Wochen in Mindelo in einem schönen billigem Hostel und habe schon so einen Art Alltag. Morgens frühstücken, danach kommt die erste Runde durch die Marina. Anschliessend irgendwo Mittagessen finden, ein wenig ausruhen, Gitarre spielen und dann nocheinmal in die Marina zu den sogenannten „Yachties“. Ich quatsche alle Boote an, bei denen ich denke, dass sie uns mitnehemen könnten. Wie sieht man sowas? Das weiss ich auch nicht, deshalb frag ich alle die nett aussehen oder ein riesiges Schiff haben. Das Problem, das wir zu zweit sind UND dann auch noch zwei Fahrräder haben wird mir hier erst richtig klar. Vorher hat ja irgendwie immer alles geklappt. Aber das Fahrrad war hier schon für viele Skipper ein Grund nein zu sagen.

Die Marina in Mindelo
Die Marina in Mindelo

Trotzdem. Ich mache jeden Tag meine Runden. Heute habe ich vielleicht ein bisschen Glück gehabt, denn ich bin mit der Crew von einem grossem schönen Boot zu einem Bier verabredet.
Den Hafen kenne ich inzwischen ziemlich gut. Auch die verschiedenen Boote und deren Besatzungen. Mit manchen habe ich auch schon den ein oder anderen Abend verbracht an Bord verbracht.
Das Leben in der Stadt ist, soweit ich das bisher erlebt habe sehr bunt, fröhlich und sehr viel von Musik geprägt, die man überall und zu jeder Zeit vernehmen kann. Sehr gerne setze ich mich mit meiner Gitarre an einen schönen Platz und schaue einfach was mir so passiert. Das kann manchmal sehr spannend sein.
Arne ist grad noch auf Sao Antao. Wir haben uns vor gut zwei Wochen aufgeteilt. Er ist nach Sao Antao gefahren und ich bin in Mindelo geblieben. Ich bin gespannt, was er mir von der Insel erzählen wird. Hier haben mir schon viele Leute gesagt, dass es dort sehr schön sein soll. Wer weiss, vielleicht fahre ich dort ja auch noch hin. Mann kann ja sogar rübergucken :-)

Viele Grüsse von mir an alle!

Euer Jo

..und so schnell ändert sich der Plan..

Hallöchen

Tja,.. manchmal passieren die Dinge doch ganz schnell und unerwartet. Unseren Lift nach Brasilien gibt es zwar noch, allerdings will er uns nichtmehr mitnehmen. Die zwei Franzosen haben uns sozusagen „von Bord geworfen“ und wir sind auf der Insel Sal „gestrandet“. Ist das nicht irgendwie auch cool? Mal sehen wie es jetzt weitergeht. Ein neuses Seegelschiff muss her, aber das lässt sich bestimmt gut organisieren. Wir sind jedenfalls guter Dinge..
Die Insel und die Leute hier sind klasse. Ich hoffe ihr hattet alle nen guten Rutsch!
Wir haben diesen verschlafen:-)

Liebe Grüsse
Jo

Hallihallo und Bonda ihr alle!

Wird wohl mal wieder Zeit fuer einen etwas ausfuehrlicheren Bericht dachte ich(Arne) mir so, et voilà:

Nachdem wir einen Monat auf der mir unglaublich sympathischen Hippie-Insel Gomera inmitten lauter Freaks und spannender Menschen verbirngen durften – viele Freundschaften sind hier entstanden und am liebsten waere ich noch eine ganze Weile geblieben…! – sind wir vor zwei Tagen heil und sicher mittlerweile auf Sal eine der noerdlichen Kapverdischen Inseln angekommen.

Unser Gomera-Aufenthalt wurde durch unser Date mit Anna und Frank, unserem Boots-Lift mit dem Ziel Brasilien, beendet – es waurde also Zeit Abschied zu nehmen. Abschied von eineer Insel, deren Natur unglaublich beeindruckend ist; riesige, steile Berge, vier verschiedene Klimazonen, Lavagestein, wilder Spinat, Aloe Vera und Tomaten wachsen einfach so ueberall… Naemlich aufgrund des Regens der uns in den ersten eineinhalb Wochen oefters mal nass gemacht hat – der nach einem Jahr kompletter Trockenheit aber auch bitter noetig war. In dieser Zeit gab es so viele Regenboegen zu sehen (auch zwei- bis dreifach!!) wie ich wahrscheinlich in meinem ganzen Leben davor gesehen hab…

Waehrend sprachlich auf Gomera eindeutig Deutsch gefolgt von Englisch vorgeherrscht hat, steht jetzt franzoesisch auf dem Programm – die einzig gesprochene Sprache an Bord von Bilbo – dem Boot auf dem wir jetzt schon fast eine Woche verbringen.
Eine kurze Beschreibung unseres Bootsalltags, waehrend wir auf See sind:
Im Gegensatz zur Dasi, gibt es an Bord von Bilbo keine Selbssteuerungsanlage, das heisst selber steuern. IN zwei-Stunden-Schichten wird sich Tag und Nacht abgewechselt. (zwei Stunden sind auch wirklich ausreichend, bei staerkerem Wind und dementsprechend staerkeren Wellen, spuert man seine Arme danach doch deutlich ;) ) Beim Steuern gilt es, darauf zu achten, den Kurs zu halten und nach anderen Booten Ausschau zu halten. Wenn man grad nicht an der Ruderpinne sitzt, kann man lesen, schlafen, Essen sich unterhalten, spuelen oder tun was sonst so an kleineren Arbeiten am Boot anfaellt – sofern das bei der Schaukelei moeglich ist. INsgesamt hat man also Zeit ohne Ende :) Langweilig wird es trotzdem nie.

So langsam duerfen wir uns schonmal ein bisschen an portugiesisch gewoehnen – Gestern verbrachten Jo und ich den Abend in Palmeira, betranken uns mit Einheimischen und unterhielten uns mit Haenden und Fuessen, sowie spanisch-, englisch-, und franzoesisch-Brocken… und meine ersten zwei Woerter portugiesisch oder Kreolisch – ich weiss nicht so genau – hab ich schon lernen koennen…

Morgen oder uebermorgen ist angedacht nach Boa Vista zu segeln, dann vielleicht noch eine weitere der suedlichen Inseln und anschliessend steht dann die Ueberquerung an – Essen ist eingekauft, Boot ist fit, dem ganzen steht also nichts im Weg:) IN Brsilien wird (planmaessig) Belem oder Macapa angesteuert – nur habe ich bisher die Erfahrung gemacht dass vieles beim Segeln anders kommt als geplant…

Der Liste an spannenden Meeresbewohnern, welche wir sehen konnten koennen jetzt noch fliegende Fische begefuegt werden! Die machen das um vor den Doraden zu fliehen, die sie jagen – wir wiederum haben die Doraden „gejagt“, beziehungsweise geangelt – der wohl frischeste Fisch in meinem Leben den ich gegessen habe. Mal sehen was noch kommt?!

So, ich habe genug von dem Computer mittlerweile(unglaublichst langsam) ausserdem wird es dunkel und ich hab ziemlich Hunger – Zeit auf das Boot zurueck zu paddeln, das im Hafen vor Anker liegt… :)

Es geht euch allen hoffentlich gut? Habt Weihnachten gut rumgebracht und das neue Weltenzeitalter begruesst?!
@Manu: deine Gruesse haben uns doch noch vor Brasilien errreicht :)

Alles, alles Liebe euch allen und einen guten Rutsch!!

Wir stechen in See!

Ein ganz kurzes Lebenszeichen von uns!

Everything is quite fine, we‘re happy and this afternoon we start sailing direction to Capverdian Islands. Now we‘re going to fix everything and make us ready for the sea :)

We wish you all the best!!

La Gomera

Hallo Ihr ganzen Lieben,

Viele von euch fragen sich bestimmt was aus uns beiden Radlern inzwischen geworden ist und wo wir sind.
Ich kann nur sagen, dass ich im totalen Reisemodus bin und schonmal die Zeit um mich herum vergesse. Es ist bald Weihnachten und ich liege am Strand auf Gomera in der Sonne.
Arne und ich sind mit Uli und Sissi von Marokko auf die Kanarischen Inseln gesegelt. Es war eine unglaublich schoene und spannende Zeit auf dem Schiff. Fast drei Wochen haben wir uns auf der DASI eine Kajute geteilt. Wir konnten schonmal Erfahrungen sammeln fuer die bevorstehende Atltantikueberquerung. Uli und Sissi kjonnten uns viel ueber das Segeln beibringen. Auserdem haben wir Wale und Delphine gesehen…Nicht zu vergessen das unglaublich schoene Meeresleuchten!
In unserem ersten Hafen auf Fuerteventura haben wir zwei Franzosen getroffen. Wir sind Glueckspilze! Sie nehmen uns mit nach Brasilien! In ca. einer Woche geht es los. Auf den Cap Verden werden wir einen Zwischenstopp machen. Das ist auch sehr schoen :-) Dass alles so leicht klappt haetten wir uns nie im Leben vorgestellt. Aber so ist es eben, wenn man durch die Gegend purzelt..

In San Sebastian auf La Gomera haben wir die DASI verlassen. Seit ca. drei Wochen erkunde ich die Insel. Ich war in den Bergen an verschieden Straenden und habe eine Woche in einer wunderschoenen Hohle mit Panoramablick aufs Meer gewohnt. Ich war auch tauchen und habe Trompetenfische gesehen..
Die Insel kann einen mit all ihrer Schoenheit verschlingen. Ich muss aufpassen, dass ich nicht zu viel auf einmal erlebe, sonst komm ich da nicht mehr hinterher..:-) Zum Glueck habe ich in der Tat meinen Fotoaparat immer parat.:-)

Ich hoffe allen geht es gut im kaltem Norden oder sonst wo auf der Welt!

Liebe Gruesse von mir

Euer Jo

getting international

We plan to make the blog more international – so step by step it‘ll get more english, other languages to follow :)

!UPDATE!
Found someone who takes us to the Canarians! Next tuesday or wednesday we sail with Uli and an other guy from El Jadida. So we will make our way north now first… :)

we‘re on time in Las palmas for the ARC, idscha allah, if god wants, you‘d say here – maybe we go on to the carribean before christmas!

greetz,
safi is calling eating Tangine, some smoke and beer :) :)

till next time,
arne

pictures upcoming!

Salam Alikum ihr Lieben!

Vor ziemlich genau vier Wochen haben wir Europa verlassen und radeln und wandeln durch Marokkos Natur und Städte. Schön muss man sagen :)

Wie sind wir hierher gekommen? Ist ja jetzt doch schon eine ganze Weile her, dass wir euch geschrieben haben… Und seit Spanien ist eine ganze grosse Zeit vergangen.
Das letzte Mal im Blog aktiv waren wir in Valencia; dort haben wir in einer ungarischen Studenten-wg gewohnt, die alle Erasmus in Valencia machen.

Von da aus ging es eine lange Stecke mit dem Zug bis nach Cartagena. Dann weiterhin Kûste entlang so gut es ging. Dabei haben wir an Wegen wirklich so alles mitgenommen – von Autobahn bis zum Wanderweg wo wir Räder und Gepäck einzeln tragen mussten, alles war dabei.

bild01

fuer den qanstrengenden Weg wird man belohnt

kein Schatten nirgendwo

völlig fertig aber geschqfft!

Nachdem in Spanien insgesamt einige Etappen mit dem Zug abgek¨rzt wurden um im (doch recht engen) Zeitplan zu bleiben, haben wir kurz vor Gibraltar beschlossen, auf ebendiesen zu scheissen und ohne Zeitdruck weiterzufahren.

Feigenkaktus - unglaublich lecker und gibts hier überall, hat aber fiese kleine Stacheln die tagelang im Finger stecken bleiben...

mmmhhhmm

Autobahnplatz mit geielr Aussicht

Seitdem sind wir wesentlich langsamer&gemütlicher unterwegs, was auch gut so ist :)
Spanien hat sich von seiner unschönsten Seite von uns verabschiedet – riesige Hotellandschaften und mittendurch eine Autobahn mit kleinem Seitenstreifen, das waren die letzten ca. 200 km in Spanien.

Den Seitenstreifen kam mir vieel schmaler vor

Von Algeciraz ging es dann mit der Fähre nach Marokko. Abends noch einen feucht-fröhlichen Abend am Hafen mit Jim, einem in Spanien lebenden Iren verbracht und am nächsten Tag ein bisschen verkatert nachmittags auf die Fähre.

Die Fahrräder haben in der Fähre Platz gefunden

Algeciraz

Jim hat uns zwar schon etwas auf den (positiven) Kulturschock vorbereitet, wir haben trotzdem eine ganze Weile gebraucht uns an das Land zu gewöhnen; viel lauter, wuseliger, irgendwo unglaublich schnell und doch wieder langsam; Pferde und Esel auf den Strassen und wir beide natürlich wie so ein Menschenmagnet, vor allem wenn man auf den Rädern unterwegs ist…

Weiter gehts:
Die Fähre hat uns nach Tanger Med gebracht ein Hafen ca 30 km östlich von Tanger an der Mittelmeerküste.

Hafen Tanger Med

An Marokkos Norden ist uns zunächst aufgefallen dass er wesntlich grüner ist als der Süden Spaniens: deshalb waren auch erst mal zwei Pausentage in der Natur angesagt.

Hängemattenchillen im trockenen Flussbett vor Tanger

Denkzeit

Nähzeit

Kochen am Feuer

Dann gings weiter nach Tanger; dort haben wir uns einen Teppich gekauft, wie wir es nennen, will sagen wir haben uns eine übernachtung und überteuertes Hasch andrehen lassen – naja aus Fehlern lernt man und wir sind jetzt schlauer…

Eine Ziege im Hotel von Tanger

Nach einer Nacht in Tanger ging es weiter südwärts – das Meer jetzt immer recht von uns. In Asilah, der nächsten grösseren Stadt wollten wir eigentlich nur kurz ins Internet und einkaufen – sind aber auch wieder hängen gebleiben, weil eingeladen worden :) Nach einer Nacht bei Hamid, wo es frischen Fisch zu essen gab, ging es weiter in ein kleines Dorf direkt bei Asilah zu Freunden von Hamid, wo wir eine weiter NAcht blieben. Weiter ging es bis kurz vor Larache, wo wir am Strand ein paar Tage Menschenpause gemacht haben….

ohne Worte

Brot backen

Abendstimmung am Strand

Von Larache bis Rabat sind wir auch tatsächlich mal wieder zwei bis drei Tage am Stück geradelt – um dann in Rabat eine ganze Woche zu bleiben.

on the road to Rabat

still on the road

Die erste Stadt die wir so richtig kennengelernt haben, im Sinne von mit der Zeit kennt man sich sogar schon ein bisschen aus; kennt Leute, oder sitzt im Café und der Anblick ist einem vertraut.
Passiert nicht so oft.

Jo's Musikbekanntschaften aus Rabat

unsre Juhe von innen

und von aussen

unser Stammcafé in der Woche gegenüber der juhe

Nach erfolgloser Hafen- bzw. Bootsbesitzersuche in Rabat ging’s weiter in Richtung Casablanca um hier einen Yachthafen ausfindig zu machen – Casa hat aber ausschliesslich einen Handelshafen. Also sind wir mit dem Zug nach Safi gefahren(weil wir unbeding in Marokko mal Zug fahren wollten) und versuchen hier unser Glück – eventuell bahnt sich das sogar schon an, da wir gestern jemanden kennen gelernt haben, der uns erzählte, dass hier öfters, vor allem in dieser Saison, Touristen anlegen und weiter auf die Kanaren fahren. Also werden wir hier wohl noch einige Tage zubringen und Safi kennen lernen :)

Uns geht’s super, es ist immer noch warm aber nicht mehr ganz so heiss, wahrscheinlich die beste Radelzeit für Marokko… :)
Bilder folgen demnächst auch ganz bestimmt wieder, da sich da jetzt ja liebenswerterweise der Tob drum kümmert, das macht es für uns doch wesentlich einfacher :)

Bei euch ist hoffentlich alles gut!!

Regina und Dennis euch beiden das Beste, freu mich für euch :)
Allen die jetzt umgezogen sind einen guten Neuen Start!

Wir haben beschlossen, die Blogtexte nicht mehr zusammen zu schreiben sondern jeder von uns extra – das machts etwas leichter, deshalb:

ganz liebe Grüsse euch allen wünscht euch

der Arne