Archiv für Januar 2013

Tag um Tag verschiebt sich die Abreise…

Nachdem wir eigentlich schon am Sonntag los wollten, dann am Montag, wird es jetzt vermutlich morgen – wenn denn dann beim Wiederaufziehen der Genua(dem vordersten Segel) sich nicht neue, bisher unbekannte Probleme auftun… ;-)

Heute verbrachte Kyle, einer der Crew-Mitglieder quasi den ganzen Tag im Klettergurt in 10m Höhe und reparierte die Aufrollvorrichtung der Genua – wir anderen waren derweil mit anderen Klienigkeiten wie zum Beispiel Problemen bei der Stromversorgung beschäftigt… aber keine Sorge, ds Boot ist bzw. wird voll seetauglich und wir sind alle guter Dinge, dass es morgen WIRKLICH losgeht. ;)

Morgen steht also gaaaanz früh aufstehen, dann Genua richten, Boot putzen und aufräumen, also klar Schiff machen, auf dem Programm. Also für alle, denen ich gesagt habe in maximal 16 Tagen sind wir in Brasilien – das ganze verschiebt sich um einen tag… :-) Mal sehen, so wie es aussieht reicht es ja trotzdem noch für den Karneval auf brasilianisch :-)

Nach mittlerweile schon drei Nächten auf der Libertalia und mehreren Alkohollastigen Nächten kennen wir die Crewmitglieder schon ganz gut und sind gespannt und freuen uns riesig auf die Atlantiküberquerung!

Ihr hört wieder von uns aus Brasilien!

Liebe Grüsse sagt der

Arne

Wieder stechen wir in See…

Tachle ihr alle!

Tatsächlich haben wir ein Boot gefunden, dass uns jetzt nach Brasilien bringt. Wir werden, wenn alle letzten Vorbereitungen getroffen sind, mit der LIBERTALIA in See stechen. Das wird vielleicht schon morgen sein…oder übermorgen:-) Das Boot ist sehr schön (nach unserem Geschmack) und die Crew ist super:-) (ebenfalls nach unserem Geschmack)
Unsere Fahrräder und das nicht ganz so knappe Gepäck konnte von uns gut an Deck und unter Deck untergebracht werden.

Unsere Räder an Deck der LIBERTALIA

Ich bin sehr gespannt, was für Erfahrungen wir auf diesem, mitlerweile drittem Boot auf unserer Reise, machen werden. Es fühlt sich gut an, was will man also mehr.
Liebe Grüsse schicke ich allen. Ich freue mich schon darauf in ca. zwei Wochen von diesem nächsten Abenteuerabschnitt, der uns jetzt bevorsteht berichten zu können!

Ahoi

Jo

Boote..

Hallo!
Ich „wohne“ jetzt schon seit fast zwei Wochen in Mindelo in einem schönen billigem Hostel und habe schon so einen Art Alltag. Morgens frühstücken, danach kommt die erste Runde durch die Marina. Anschliessend irgendwo Mittagessen finden, ein wenig ausruhen, Gitarre spielen und dann nocheinmal in die Marina zu den sogenannten „Yachties“. Ich quatsche alle Boote an, bei denen ich denke, dass sie uns mitnehemen könnten. Wie sieht man sowas? Das weiss ich auch nicht, deshalb frag ich alle die nett aussehen oder ein riesiges Schiff haben. Das Problem, das wir zu zweit sind UND dann auch noch zwei Fahrräder haben wird mir hier erst richtig klar. Vorher hat ja irgendwie immer alles geklappt. Aber das Fahrrad war hier schon für viele Skipper ein Grund nein zu sagen.

Die Marina in Mindelo
Die Marina in Mindelo

Trotzdem. Ich mache jeden Tag meine Runden. Heute habe ich vielleicht ein bisschen Glück gehabt, denn ich bin mit der Crew von einem grossem schönen Boot zu einem Bier verabredet.
Den Hafen kenne ich inzwischen ziemlich gut. Auch die verschiedenen Boote und deren Besatzungen. Mit manchen habe ich auch schon den ein oder anderen Abend verbracht an Bord verbracht.
Das Leben in der Stadt ist, soweit ich das bisher erlebt habe sehr bunt, fröhlich und sehr viel von Musik geprägt, die man überall und zu jeder Zeit vernehmen kann. Sehr gerne setze ich mich mit meiner Gitarre an einen schönen Platz und schaue einfach was mir so passiert. Das kann manchmal sehr spannend sein.
Arne ist grad noch auf Sao Antao. Wir haben uns vor gut zwei Wochen aufgeteilt. Er ist nach Sao Antao gefahren und ich bin in Mindelo geblieben. Ich bin gespannt, was er mir von der Insel erzählen wird. Hier haben mir schon viele Leute gesagt, dass es dort sehr schön sein soll. Wer weiss, vielleicht fahre ich dort ja auch noch hin. Mann kann ja sogar rübergucken :-)

Viele Grüsse von mir an alle!

Euer Jo

..und so schnell ändert sich der Plan..

Hallöchen

Tja,.. manchmal passieren die Dinge doch ganz schnell und unerwartet. Unseren Lift nach Brasilien gibt es zwar noch, allerdings will er uns nichtmehr mitnehmen. Die zwei Franzosen haben uns sozusagen „von Bord geworfen“ und wir sind auf der Insel Sal „gestrandet“. Ist das nicht irgendwie auch cool? Mal sehen wie es jetzt weitergeht. Ein neuses Seegelschiff muss her, aber das lässt sich bestimmt gut organisieren. Wir sind jedenfalls guter Dinge..
Die Insel und die Leute hier sind klasse. Ich hoffe ihr hattet alle nen guten Rutsch!
Wir haben diesen verschlafen:-)

Liebe Grüsse
Jo