Archiv für Oktober 2012

getting international

We plan to make the blog more international – so step by step it‘ll get more english, other languages to follow :)

!UPDATE!
Found someone who takes us to the Canarians! Next tuesday or wednesday we sail with Uli and an other guy from El Jadida. So we will make our way north now first… :)

we‘re on time in Las palmas for the ARC, idscha allah, if god wants, you‘d say here – maybe we go on to the carribean before christmas!

greetz,
safi is calling eating Tangine, some smoke and beer :) :)

till next time,
arne

pictures upcoming!

Salam Alikum ihr Lieben!

Vor ziemlich genau vier Wochen haben wir Europa verlassen und radeln und wandeln durch Marokkos Natur und Städte. Schön muss man sagen :)

Wie sind wir hierher gekommen? Ist ja jetzt doch schon eine ganze Weile her, dass wir euch geschrieben haben… Und seit Spanien ist eine ganze grosse Zeit vergangen.
Das letzte Mal im Blog aktiv waren wir in Valencia; dort haben wir in einer ungarischen Studenten-wg gewohnt, die alle Erasmus in Valencia machen.

Von da aus ging es eine lange Stecke mit dem Zug bis nach Cartagena. Dann weiterhin Kûste entlang so gut es ging. Dabei haben wir an Wegen wirklich so alles mitgenommen – von Autobahn bis zum Wanderweg wo wir Räder und Gepäck einzeln tragen mussten, alles war dabei.

bild01

fuer den qanstrengenden Weg wird man belohnt

kein Schatten nirgendwo

völlig fertig aber geschqfft!

Nachdem in Spanien insgesamt einige Etappen mit dem Zug abgek¨rzt wurden um im (doch recht engen) Zeitplan zu bleiben, haben wir kurz vor Gibraltar beschlossen, auf ebendiesen zu scheissen und ohne Zeitdruck weiterzufahren.

Feigenkaktus - unglaublich lecker und gibts hier überall, hat aber fiese kleine Stacheln die tagelang im Finger stecken bleiben...

mmmhhhmm

Autobahnplatz mit geielr Aussicht

Seitdem sind wir wesentlich langsamer&gemütlicher unterwegs, was auch gut so ist :)
Spanien hat sich von seiner unschönsten Seite von uns verabschiedet – riesige Hotellandschaften und mittendurch eine Autobahn mit kleinem Seitenstreifen, das waren die letzten ca. 200 km in Spanien.

Den Seitenstreifen kam mir vieel schmaler vor

Von Algeciraz ging es dann mit der Fähre nach Marokko. Abends noch einen feucht-fröhlichen Abend am Hafen mit Jim, einem in Spanien lebenden Iren verbracht und am nächsten Tag ein bisschen verkatert nachmittags auf die Fähre.

Die Fahrräder haben in der Fähre Platz gefunden

Algeciraz

Jim hat uns zwar schon etwas auf den (positiven) Kulturschock vorbereitet, wir haben trotzdem eine ganze Weile gebraucht uns an das Land zu gewöhnen; viel lauter, wuseliger, irgendwo unglaublich schnell und doch wieder langsam; Pferde und Esel auf den Strassen und wir beide natürlich wie so ein Menschenmagnet, vor allem wenn man auf den Rädern unterwegs ist…

Weiter gehts:
Die Fähre hat uns nach Tanger Med gebracht ein Hafen ca 30 km östlich von Tanger an der Mittelmeerküste.

Hafen Tanger Med

An Marokkos Norden ist uns zunächst aufgefallen dass er wesntlich grüner ist als der Süden Spaniens: deshalb waren auch erst mal zwei Pausentage in der Natur angesagt.

Hängemattenchillen im trockenen Flussbett vor Tanger

Denkzeit

Nähzeit

Kochen am Feuer

Dann gings weiter nach Tanger; dort haben wir uns einen Teppich gekauft, wie wir es nennen, will sagen wir haben uns eine übernachtung und überteuertes Hasch andrehen lassen – naja aus Fehlern lernt man und wir sind jetzt schlauer…

Eine Ziege im Hotel von Tanger

Nach einer Nacht in Tanger ging es weiter südwärts – das Meer jetzt immer recht von uns. In Asilah, der nächsten grösseren Stadt wollten wir eigentlich nur kurz ins Internet und einkaufen – sind aber auch wieder hängen gebleiben, weil eingeladen worden :) Nach einer Nacht bei Hamid, wo es frischen Fisch zu essen gab, ging es weiter in ein kleines Dorf direkt bei Asilah zu Freunden von Hamid, wo wir eine weiter NAcht blieben. Weiter ging es bis kurz vor Larache, wo wir am Strand ein paar Tage Menschenpause gemacht haben….

ohne Worte

Brot backen

Abendstimmung am Strand

Von Larache bis Rabat sind wir auch tatsächlich mal wieder zwei bis drei Tage am Stück geradelt – um dann in Rabat eine ganze Woche zu bleiben.

on the road to Rabat

still on the road

Die erste Stadt die wir so richtig kennengelernt haben, im Sinne von mit der Zeit kennt man sich sogar schon ein bisschen aus; kennt Leute, oder sitzt im Café und der Anblick ist einem vertraut.
Passiert nicht so oft.

Jo's Musikbekanntschaften aus Rabat

unsre Juhe von innen

und von aussen

unser Stammcafé in der Woche gegenüber der juhe

Nach erfolgloser Hafen- bzw. Bootsbesitzersuche in Rabat ging’s weiter in Richtung Casablanca um hier einen Yachthafen ausfindig zu machen – Casa hat aber ausschliesslich einen Handelshafen. Also sind wir mit dem Zug nach Safi gefahren(weil wir unbeding in Marokko mal Zug fahren wollten) und versuchen hier unser Glück – eventuell bahnt sich das sogar schon an, da wir gestern jemanden kennen gelernt haben, der uns erzählte, dass hier öfters, vor allem in dieser Saison, Touristen anlegen und weiter auf die Kanaren fahren. Also werden wir hier wohl noch einige Tage zubringen und Safi kennen lernen :)

Uns geht’s super, es ist immer noch warm aber nicht mehr ganz so heiss, wahrscheinlich die beste Radelzeit für Marokko… :)
Bilder folgen demnächst auch ganz bestimmt wieder, da sich da jetzt ja liebenswerterweise der Tob drum kümmert, das macht es für uns doch wesentlich einfacher :)

Bei euch ist hoffentlich alles gut!!

Regina und Dennis euch beiden das Beste, freu mich für euch :)
Allen die jetzt umgezogen sind einen guten Neuen Start!

Wir haben beschlossen, die Blogtexte nicht mehr zusammen zu schreiben sondern jeder von uns extra – das machts etwas leichter, deshalb:

ganz liebe Grüsse euch allen wünscht euch

der Arne

Mein Geburtstag

An meinem Geburtstag waren wir bis spaet in die Nacht wach. Es war sehr schwer in Rabat abends noch Bier zu finden, aber wir gaben nicht auf und wurden in einer versteckten Kneipe fuendig.
bier
Natuerlich sind wir viel zu spaet zur Jugendherberge zurueckgekommen, sodass der arme Mann von der Rezeption leider geweckt werden musste.
Wir hatten aber einen schoenen Abend in Rabat
und jetzt sind wir in CASABLANCA

Liebe Gruesse schickt Euch!

der Jo!